[2017] Damnations Day – A World Awakens

Album-Review zum Album «A World Awakens» von «Damnations Day»

 

Facts & Figures

Band: Damnations Day
Herkunft: AU
Genre: Progressive Metal
Datum: 24.03.2017
Links:  Facebook | Website | Bandcamp

Line-Up
Drums: Dean Kennedy
Guitars, Vocals: Mark Kennedy
Guitars: Jon King

Track-Liste
01. The Witness
02. Dissecting The Soul
03. Colours of Darkness
04. I Pray
05. Into Black
06. To Begin Again
07. The Idol Counterfeit
08. A World Awakens
09. Diagnose

Das Album

Mit einer Mischung aus Progressive Rock & Metal kommen die Australier daher. Das Album wurde im März 2017 veröffentlicht. Im Frühjahr 2018 kamen sie für eine Tour nach Europa und spielten als Special Guest für POEM (GR). Mit 9 Songs und einer Laufzeit von 45 Minuten bieten die Jungs ein interessantes, aber eher ruhiges Album. Als Highlight kann ich den Song «The Idol Counterfeit» nennen, welcher als einer der wenigen etwas mehr Tempo beinhaltet.

Die Songs

Das Album wird mit «The Witness» gestartet. Ein starkes Intro trägt einen langsam in den Song hinein. Zu Beginn der Vocals werden die Instrumente zurückgenommen, damit die volle Kraft der Stimme zu Vorschein kommt. Zu den Refrains hin geht es dann aber wieder etwas mehr ab und entwickelt so noch mehr Kraft.

Mit «Dissecting the Soul» geht es gleich im ähnlichen Stil weiter. Mit dem Unterschied, dass die Gitarren nun die Vocals mit einer repetierenden Melodie in den Strophen begleiten und zum Refrain zurückfahren. Geschickt, wie so die Abwechslung generiert wird.

Bei «Colours of Darkness» kommt es doch zu einem eher langsameren Stück. Zur zweiten Hälfte wird dem aber entgegengewirkt und sorgt so doch noch für etwas Spannung.

«I Pray» und «Into Black» verfolgen wie bereits der Vorgänger wieder das Konzept «Keep it slow». Doch im Gegensatz zum vorherigen Song wird dies bis zum Ende beibehalten und lässt einem so während beider Songs etwas entspannen.

Bei «To Begin Again» geht es erneut im selben Stil weiter. Gemütlich, wenn auch mit etwas mehr Kraft als noch die beiden Vorgängern.

So sorgt «The Idol Counterfeit» endlich für die gewünschte Abwechslung. Mit einem starken Gitarrenspiel und viel mehr Geschwindigkeit geht es hier zur Sache. Einzelne ruhige Zwischenparts sorgen für eine kleine Pause, was den Song zum Besten auf der Platte macht.

Beim Titelsong «A World Awakens» wird eine schöne Abwechslung der Geschwindigkeit geübt und schliesst so an den Vorgänger an, wenngleich er mich nicht ganz so überzeugen kann wie der Vorgänger.

Mit «Diagnose» kommt zum Abschluss erneut ein Song im eher langsamen Stil daher, wie bereits in der Mitte der Platte. Schade, dass hier nicht noch etwas an die schnelleren Songs angeknüpft wurde.

Bewertung

Die 9 Songs sorgen für eine ansprechende Unterhaltung. Solider Progressive Rock/Metal aus dem eher ruhigeren Segment gibt es von den Australiern. Instrumental ist es ein spannendes Album. Die Vocals sind zwar technisch sehr gut, doch fehlt etwas die Variation in der Stimme. So ist das Album für eine Abwechslung geeignet, jedoch nicht für das ständige Anhören. Für meinen Geschmack hat es jedoch zu viele langsame Songs, so wird das Ganze etwas eintönig. Andere sehen dies aber vielleicht anders.

2018-11-14T22:14:58+00:00Bands: |

Über den Autor:

Er ist ein junger, erfrischender Mensch, der bereits früh grosse Verantwortung übernahm. Sei es im Berufsleben, aber auch im Privaten. Er beschäftigt sich zwar erst seit kurzem genauer mit der Musik, doch dafür mit einer umso grösseren Leidenschaft. Oft schaut er sich die Underground-Metal Szene an, geht auf die Bands und ihre Geschichte ein, beschäftigt sich mit deren Musik und den Hintergründen der Werke detailliert. Daher ist es auch keine Überraschung, dass er für Plekvetica die Reviews der Konzerte und Alben schreibt.

Gib dein Senf dazu!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.