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Einmal mehr habe ich mich in die Westschweiz ins Manoir Pub bewegt, um mir die aufkommenden Folk-Metal Stars von Grimner (SE) anzusehen. Wenig Leute, gute Party und sackstarke Bands sind nur einige Worte, um den Wahnsinnsabend zu beschreiben.

Kaatarakt

Um 18.40 haben sich die Genfer Kaatarakt auf die Bühne gewagt. Und erneut entdecke ich eine sackstarke Folk Metal Band «Made in Switzerland». Mit insgesamt 3 Gitarren standen die Herren auf der Bühne und lieferten eine Show, die mich stark an Ensiferum erinnerte. Vielleicht auch, da die typischen Kriegsbemalungen (analog Ensiferum) als Corpse Paint benutzt wurden? Auch sehr schön war, dass die Folky-Parts per Keyboard gespielt wurden und nicht per Sample eingespielt wurden. Waren zwar sehr wenig Leute da, fand ich doch 5 Thuner im Pub wieder und wir liessen die Party krachen. Zum Schluss kam der Bassist noch in den Crowd und so ergab sich schon bald ein Circle Pit rund um den Bassisten, zur Belustigung der anderen Besucher. Was die Jungs draufhatten bewies unteranderem der Drummer, welcher sich in der Mitte der Show für ein Drumsolo in Szene setzte. Sehr schön, wenn solche Spielereien als Opener Platz im Set finden.

Setlist

1. Echoes of the Past
2. The Gathering
3. Màttr Ok Megin
4. From Hel to Asgard
5. Intro Thirteen
6. The Thirteen Ways of Troll
7. Little Troll’s Tale
8. Flesh And Bones

Vorgrum

Nach einem etwas längerem Change-Over ging es weiter mit Vorgrum aus Argentinien. Mit Musik, die etwas an Finntroll erinnert spielten die Jungs auf stark auf. Leider waren auch hier nur wenige Zuschauer im Raum und der sound war schlecht abgemischt. Dies entzog dem Ganzen die Dynamik, zum Pech der äusserst sympathischen Jungs. Ingesamt lieferten sie aber trotzdem eine solide Show, wenngleich sie heute nicht an die Performance des Openers anknüpfen konnten.

Setlist

1. Scaring Us To Death
2. Cursed Crown
3. Legacy of the Ancients
4. Dancers of the Eternal Blackness
5. Legends of A Beast
6. Winged Boots
7. Pinta La Joda
8. Troll Villa
9. Party in The Deep
10. Potato Troll

Kalavela

Leider wurde während der Tour in Ostrava (CZ) der Bus samt Equipment gestohlen, weshalb sie die Tour abbrechen mussten. Wer die Band etwas unterstützen möchte, kann sich an der Crowdfounding-Aktion beteiligen: https://www.gofundme.com/kalevala039s-stolen-van-amp-equipment

Grimner

Als Headliner betraten Grimner die Bühne und lieferten eine Wahnsinnsshow. Eine enorme Stageperformance, viele Wechsel zwischen Clean Vocals, Screaming Vocals und Backing Vocals sorgten sofort für eine starke Stimmung. Als schliesslich Gitarrist Martin nach wehementer Aufforderung noch “Eine nää” durchs Mikrofon erklingen liess, war zumindest für Sektion “2110 – Eine nää” escalation am Start. Stark abgemischter Sound und die eingängigen Melodien sorgten sowohl musikalisch, als auch Stimmungstechnisch für ein unvergessliches Konzert. Für alle die Grimner nicht kennen, dürfen sich eine Mischung aus Korpiklaani und Manegarm vorstellen. Versetzt mit blutigen Corpse Paint, um eine düstere Stimmung zu erzeugen. So liess einen der Blick des Bassisten erschauern und an einen Mörder aus einem Horrorfilm erinnern, bevor sich Flötenmann Johan wieder in Szene setzt. Dieser erinnert dabei mit seinem Outfit an einen Dorfmetzger. Insgesamt hatte jeder seinen Spass und als schliesslich Vorgrum für den letzten Song (+ die Zugabe) auf die Bühne kamen, konnte man den Spass in den Augen richtig sehen. Da haben sich 2 Bands während einer Tour zu guten Freunden entwickelt. Die Zugabe war der Superlativ dieses Spass, denn hatten sie sonst diesen Song nur aus Spass im Backstage gesungen, kam ihnen während einer Show in den Sinn, diesen Live zu spielen, was bei den Zuschauern in anderen Shows wie auch heute sehr gut ankam.

Setlist

1. Vanadrottning
2. En fallen jätte
3. Nordmännens
4. Kvällningssang
5. Freja Vakar
6. Avundas
7. Midgard Brinner
8. Mörkrets Hem
9. Forna Dagar
10. Fafnersbane
11. Eldhjärta
Zugabe: Everybody (Backstreet Boys Cover)

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