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Rund 40 Besucher fanden am Freitag den Weg in den Kulturkeller Höngg, wo die 4. Metal Night stattfand. Bands aus Schaffhausen, Luzern sowie dem Aargau standen im Keller auf der Bühne und unterhielten die Zuschauer während knapp 3 Stunden.

Deaththrone

Pünktlich um 21.00 ging es los mit der Schaffhauser Band Deaththrone. Die Band verfolgt das Konzept, mit vielen verschiedenen Vocals Abwechslung und krasse Wechsel in ihre Songs zu bringen. Jedoch konnte dies Live nicht ganz überzeugen, da die Umsetzung nur mässig war. Waren die Growls des Gitarristen zwar äussert passend, fokussierte sich die Sängerin zu sehr darauf, ein grosses Repertoir aus Clean Vocals und Growls zu singen. Dies wirkte dann auch etwas überfordert. Schade, denn im ersten Song war da noch eine super Stimme zu hören, die mich an eine typische Gospel-Sängerin erinnerte. Doch schon bald konnte nicht mehr auf diese zurückgegriffen werden, da sie sich etwas verzettelt hatte. Wurden dann wieder Clean Vocals gesungen, waren diese dann nicht mehr überzeugend ans Publikum getragen. Doch auch Instrumental standen die Musiker heute etwas auf dem falschen Fuss, so hat das Timing selten gepasst. Hervorzuheben ist aber, dass bereits viele Zuschauer im Höngg waren, was keine Selbstverständlichkeit ist.

Setlist

1. Intro
2. Throne Of Death
3. Dragon
4. Project
5. Let Me Life
6. Burning Maiden
7. Mirror
8. Gone In Silence
9. You Suffer But Why (Cover)

Mind Patrol

Weiter ging es mit dem Luzerner Thrash-Quartett «Mind Patrol». Meine persönliche Meinung zu dieser Band ist mittlerweile bekannt, weshalb ich ein ausführliches Review auslasse. Zu sagen ist nur, dass heute eine enorme Stimmung generiert werden konnte, so waren knapp die Hälfte der Zuschauer im Pit oder sonst aktiv beteiligt um für Stimmung zu sorgen.

Setlist

1. Welcome to Dell
2. Doomsdoom
3. Machine Head
4. All in One
5. Drink Us
6. Warechrieg
7. Child Porn
8. Till Schweiger
(PS: Nicht ganz ernst nehmen)

Radwaste

Um 23.10 ging es anschliessend weiter mit Radwaste. Melodisch war die Band äusserst interessant. Doch nach der Stimmungsgranate von Mind Patrol war zum einen die Luft bei den Zuschauern etwas draussen, zum anderen war die Zeit bereits weit fortgeschritten und die ersten mussten abreisen. Zudem konnte die Band mit ihrem Sound auch etwas weniger Stimmung generieren als noch ihre Vorgänger. So gab die Band zwar alles, konnte aber nicht mehr so überzeugen. Vielleicht hätte die Band hier besser gewirkt, hätte man sie vorher spielen lassen. Nichtsdestotrotz war es ein solider Auftritt, welcher bei diversen Zuschauern sehr gut ankam.

Setlist

1. Intro
2. Catharsis
3. The Spirit That Denies
4. Violent Delights
5. Army
6. Schwänzu
7. War
8. Fade With Light
9. Frucht
10. Whiskey

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