Lade Veranstaltungen

Metal Marmot, eine langjährige Tradition für Frutigen. Doch hat sich trotzdem einiges geändert. Für das Jahr 2017 wurde erstmals ein OK aus 9 Personen gebildet. Auch wurde die Organisation professioneller gestaltet. So wurde der Event grösser vermarktet, als noch in anderen Jahren. Es wurde geplant, Sponsoren ins Boot geholt. Zudem wurde das Ganze weit im Voraus geplant und war keine kurzfristige Übung, wie es gemäss Angaben in anderen Jahren teils gewesen sei. Sind wir also gespannt, was in den nächsten Jahren geschieht und hoffen wir, dass es lange besteht und sogar wachsen kann.

Nice To Eat You

Um 20.00 ging es dann mit der ersten Band los. «Nice To Eat You» aus dem Emmental BE. Eine junge Band, welche den Metalcore etwas verzerrte. So fand sich auch eine Geige in der Band. Akustisch konnte die Band zu überzeugen. War zwar der Bass etwas zu laut eingestellt, vermochte die Band trotzdem einige Zuschauer zum Feiern mitreissen. Auch war der Saal bereits jetzt sehr gut gefüllt. So starteten sie die Party des heutigen Abends so richtig. Waren zwar einige Besucher mehr über das Bier erfreut, so konnten sie trotzdem andere mit ihrem «Geigen-Metalcore» zu überzeugen. Einen grossen Respekt an die Band, denn sie mussten erst kürzlich den Austritt ihres Bassisten verkraften. Zwar ist bereits ein Ersatz gefunden, aber ist dieser noch nicht genügend mit den Songs vertraut. Deshalb wurde fürs Metal Marmot der Drummer von «With All One’s Heart» ins Boot geholt. Sehr schön, wie sich da die Szene gegenseitig unterstützen kann.

Setlist

1. Religion
2. Dreamer
3. Caveman
4. Wasteland
5. One Against Us
6. Snakeheads
7. Year 7
8. Excess
9. Slave Of Mind
10. Sethwork

Pertness

Gleich weiter ging es anschliessend mit den Jungs von Pertness. Heimspiel für die Band aus Frutigen. Deutlich zu sehen war auch, dass viele Leute wegen ihnen ans Metal Marmot kamen. Die Stimmung war von Beginn an sehr gut, auch wenn der Sound dies nicht immer war. Einige Probleme begleiteten den Beginn des Konzertes. Doch gegen Mitte/Ende konnte auch dies behoben werden. Zudem spielte es keine Rolle, denn die Stimmung war zu jeder Zeit sehr gut. Dass es für die Jungs ein Heimspiel ist, bewiesen sie immer wieder. So auch beim letzten Song «Beowulf». Mit den Worten «Wir holen den Rekord für die meisten Personen auf einer Bühne» holte Sänger Tom eine grosse Anzahl an Personen auf die Stage. Mitfeiern auf der Bühne und im Saal schlossen das gute Konzert ab. Einziger Dämpfer war die Mitteilung, dass Schlagzeuger «Chrigel» heute sein letztes Konzert spielt. Zudem wissen wir ja, dass unter einem Kilt nichts getragen wird… So verabschiedete er sich dort aus dem aktiven, bleibt aber der Band weiterhin für andere Aufgaben erhalten.

Setlist

1. Doomed
2. Seven Times Eternity
3. Religious Liberty
4. Darness & Fire
5. Frankenstein
6. Riders of Heaven I
7. Riders of Heaven II
8. Fairy of the Dawn
9. The Word is Grey
10. Angel of the Dark
11. Beowulf

Gonoreas

Die gute Stimmung gleich aufrecht zu erhalten, war für die Jungs von Gonoreas kein Problem. Mit gewohnt starker Bühnenperformance, guten Solis und der Spielfreude konnten sie sofort den Saal begeistern. Auch dank starker Zusammenarbeit mit dem Publikum, welches immer wieder aktiv angesprochen wurde. Man konnte auch sofort erkennen, welch Freude dabei aufkam. Waren die einen von den Solis überwältigt, waren andere bereits in der nächsten mitreisenden Melodie versunken. Nach der soliden Show war aber nicht genug. Denn die Band kam erneut für eine Zugabe. Und vermochten nochmals eine Steigerung erzielen. Was für eine Kraft kam hier noch auf.

Setlist

1. Puzzle
2. Destructive Ways
3. Rebbelion Against The Obsessor
4. Breakout
5. Viking
6. Fragments
7. Kursk
8. Breaking The Chains
9. When Nobody Asked
10 The Mask of Shame
Zugabe 1: The Mask Of Shame
Zugabe 2: Bang Your Head

Crossplane

Zum Abschluss des Abends kamen noch Crossplane aus Deutschland. Rock ‘n’ Roll, welcher bereits bis ans Wacken kam. Waren sie musikalischer eher einfach und brachial gestrickt, waren sie für die Stimmung wie geschaffen. Viele Trinksprüche zwischen Band und Zuschauern sowie Motörhead ähnlicher Sound sorgten für ausgelassene Stimmung. War der Sound in den ersten Songs noch zu laut, wurde auch dies korrigiert und die Jungs gaben Gas, ohne sichtbares Ende. Insgesamt überzogen sie ihre Zeit um rund 20 Minuten, denn im Saal herrschte von Song zu Song immer bessere Stimmung. Was für ein Spass für alle Beteiligten. Auch die Aufrufe vom Sänger, sich wieder etwas näher zur Bühne zu begeben, sorgten immer wieder für Gelächter. Denn er liess es nicht auf sich beruhen und war erst zufrieden, als auch jeder angesprochene näher zur Bühne kam. Mit über 20 Songs schlossen sie dann das Metal Marmot um rund 01.10 doch noch ab. Mit den Worten «Ohne euch waren wir nur ein Stück Scheisse, denn ihr seid Rock n Roll» verabschiedete sich die Band schlussendlich doch noch, bevor sie sich unter die Zuschauer mischte und das Fest weiterging.

Setlist

1. Bring The Fire
2. Brave New World
3. In My Veins
4. Warlord
5. Real Life
6. Take It Or Leave IT
7. Grabbers
8. The Battle In Me
9. Sweet Little Rockabella
10. Love Or Hate
11. I Will Be King
12. King Of All Rock ‘n’ Roll Demons
13. Rollin’
14. Blackness Of Souls
15. Balls
16. Easy Lay
17. Dance With The Devil
18. Rock ‘n’ Roll Will Never Die
19. Rock Out
20. Bad Days
21. Fastlane
22. In The Name

Gib dein Senf dazu!

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.