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Am 17.03. kam es in Zug zu einer Progressive Metal Night mit orientalischen Einflüssen. Die Rede ist von «Orphaned Land» aus Israel. Gemeinsam mit 3 weiteren Bands standen sie im Galvanik auf der Bühne. Alle Bilder sowie der Bericht findet ihr in diesem Beitrag.

Road To Jerusalem

Den Anfang des Abends machten die Jungs aus Dänemark mit dem Namen «Road To Jerusalem». Doch Dänemark ist nicht wirklich die richtige Bezeichnung. Denn die Band ist ein wilder Mix aus Dänemark, Schweden und den USA. Mit einer Art Progressive Rock eröffneten sie den Abend. Doch leider vermochten diese Jungs das Publikum noch nicht zu erreichen. Vielleicht war das Publikum noch nicht ganz auf progressive eingestellt?

Setlist

1. Andro
2. Ragtime
3. Under
4. Widow
5. Worms
6. Them
7. Village
8. Poison

Subterranean Masquerade

Als zweites standen die Israelis rund um «Subterranean Masquerade» auf der Bühne. Oder besser gesagt waren auf der Bühne, den von stehen war nicht die Rede. Denn diese Jungs nutzen jeden Zentimeter der Bühne aus, um sich zu bewegen, was sich auch auf das Publikum übertragen hat. Hauptmerkmal der Band waren sicherlich die zwei Sänger, bei welcher der eine Growls singt und der andere in Clean-Voice singt. Häufig kam es zum nahtlosen Wechsel, doch wurden diese Stimmen auch parallel gezeigt. Auffällig war zudem die starke Stage-Performance dieser Jungs. Allen voran der Live-Musiker Vidi, welcher die Clean-Voices übernahm. So gab es nur wenige Sekunden, in welchen er sich nicht bewegte. Athletisches Turnen an der Halterung des Stage-Lights, albern mit den anderen Musikern und das stetige Anheizen des Publikums sind nur einige seiner Aktionen. Doch nicht nur die Performance war überzeugend, auch die Lieder an sich waren unterhaltsam. Möchte man Progressive Metal mit Orientalischen Einflüssen, kann ich diese Band nur empfehlen. Doch nicht nur für die Augen und Ohren haben die Jungs gesorgt, dank orientalischen Duftstäbchen sorgten sie für das passende Ambience zur Musik.

Setlist

1. Early Morning Mantra
2. Reliving The Feelilngs
3. Place For Fairytales
4. Nomad
5. As You Are
6. Hymn Of The Vagabond
7. Specter (Outro)

Lunarsea

Weiter ging es anschliessend mit der Band «Lunarsea». Mit einem soliden Auftritt zeigten sich die Italiener dem Publikum. Leider passten sie musikalisch nicht in das Gesamtbild des orientalischen Abends hinein, so waren ihre Songs deutlich härter und düsterer als die der anderen Bands. Hatten sie zwar musikalisch einiges zu bieten, war der Stilbruch doch etwas zu gross.

Setlist

1. Intro/Phostumous
2. 3 Pieces Of Mosaic
3. Metamorphine
4. Five-Sided Platform Shape
5. In a Firmness Loop Day
6. Magnitude 9.6
7. The Apostate
8. Beside The Driver
9. As Sea Weed

Orphaned Land

Als Headliner des Abends betraten schliesslich “Orphaned Land” die Stage. Mit der neuen Platte im Gepäck lieferten sie eine gesunde Mischung aus Klassikern und neuen Songs. Ingesamt 15 Songs packten sie auf die Setlist des heutigen Abends. Mit viel Dynamik traten die Israelis auf und vermochten mit ihrem Progressive Metal in Kombination mit den eingespielten orientalischen Elementen zu überzeugen. Auch die Qualität war beindruckend, so kam diese der CD sehr nahe. Doch die Stage-Performance war deutlich ruhiger als diejenige ihrer Landsleute “Subterranean Masquerade». Ganz steif war es trotzdem nicht, denn Gitarrist «Chen Balbus» konnte mit kleinen Faxen immer wieder für Freude sorgen. Auffällig war zudem, wie sehr Sänger «Kobi Farhi» die Musik spürte. Dies wurde auch schnell ins Publikum übertragen. Die Stimmung war zu Beginn eher noch verhalten, wurde aber mit jedem Song besser. Zum Schluss sangen, klatschten und sprangen alle Zuschauer im relativ gut gefüllten Galvanik und sorgten für die entsprechende Ehrung der starken Leistung des Headliners.

Setlist

1. The Cave
2. All Is One
3. The Kiss of Babylon
4. Ocean Land
5. We Do Not Resist
6. Let The Truce Be Known
7. Like Orpheus
8. Birth Of The Three
9. Olat Ha’tamid
10. In Propaganda
11. All Knowing Eye
12. Sapari
13. In Thy Never Ending Way
14. Norra El Norra
15. Orna

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