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Mnemocide

Die erste Band Mnemocide aus Basel begannen um 18.30 mit ihrem Set. Sofort festzustellen war, dass der Sound sehr gut abgemischt war, wovon die erste Band bereits gut profitieren konnte. So kamen doch schon relativ viele Leute rein, um sich die Basler Death Metal Band anzuschauen. Die Musik erinnerte teilweise etwas an ein Omnium Gatherum, auch wenn gespieltes noch eine Spur düsterer war. Zur Mitte des Gigs wurde schliesslich noch die neue EP «Debris» mithilfe eines Zuschauers getauft, dies im wahrsten Sinne des Wortes. Denn es wurde Bier verwendet, um die neue Scherbe würdig zu tränken. Schön zu sehen, dass solche Taufen auch als Opener möglich sind. Insgesamt betrachtet war es musikalisch gute Musik, welche durch eine doch schon gute Stimmung gewürdigt wurde und somit als gute Opener-Show abgehandelt werden kann. Gerne würde ich ein anderes Mal mehr von dieser Band sehen.

Evil

Nach einem kurzen Change Over stand nun etwas Thrash Metal auf dem Programm. Das Gehörte war solider Thrash, welcher zu überzeugen wusste, jedoch nicht weiter speziell war. Aber die Tatsache, dass hier Jungs aus Tokyo auf der Bühne standen und uns zeigen konnten, dass auch im asiatischen Raum guter Thrash exportiert wird, imponierte mich dann doch etwas. Aber nicht nur mir ging es so, denn der Saal war nun noch besser gefüllt und viele Zuschauer erfreuten sich über die spielfreudigen Japaner. Wie bereits erwähnt hat die Band das Rad nicht neu erfunden, lieferte aber eine solide Show. Zudem dienten sie als Stimmungs-Aufheizer, was sie sehr gut erfüllt haben. Zwar gab es keine Pits, aber es wurden die Haare geschüttelt, was das Zeug hält.

Total Annihilation

Weiter ging es mit der Basler Thrash Band «Total Annihilation». Wie schon die vorherigen Male, als ich die Band gesehen habe, so zeigten sie auch heute eine äusserst starke Show. Die bekannte Mischung aus Thrash und Death harmonierte auch heute wieder gut zusammen, hinzu kam die gewohnt starke Performance der Bandmitglieder. Stimmungstechnisch war die Sause jetzt gestartet, war aber auch kein Wunder. Denn die Band ist so eng mit den Basilisks verbunden, da hatte jeder Freude. Aber auch für andere Besucher lohnte es sich, denn uns wurde etwas gezeigt, was zu überzeugen wusste. Und dank dem Mann hinter dem Mischpult wurde dies auch akustisch sauber umgesetzt, was unbestritten hilft, um eine gute Show für das Publikum zu liefern. Wir haben also starke Akustik, gute Performance und Heimbonus sowie eine starke Setlist – kurz gesagt also: Top.

Setlist

1. Intro
2. Brainless Pigs
3. Falling Feast
4. Panic
5. Day Z
6. Big, Fat, Lying, Bastards
7. Abyss
8. Solace fort he Weak
9. War, Death, Suffering

Bonehunter

Nach dem Heimspiel ging es weiter mit den hochgelobten «Bonehunter». Die drei Herren sorgten mit ihrer Musik erneut für eine gute Stimmung und für Begeisterung bei vielen Zuschauern. Mich konnte die Band jedoch nicht wirklich überzeugen, weshalb ich mich kurz nach draussen begab, um mich mit einigen Freunden und Bekannten zu unterhalten. Nach der Show waren die Meinungen gespalten. Während einige sich über die starke Show erfreuten, gab es ebenso Leute, welche sich fragten, weshalb die Band so gelobt wurde. Aber auch wenn sich musikalisch hier die Meinungen nicht decken, so haben die Jungs an die Stimmungsbombe von «TA» angeknüpft und das Publikum weiter aufgeheizt für den Headliner des Abends.

Desaster

Als fünfte Band des Abends betraten Desaster die Bühne. Die Herren, welche schon bald am Winter Meh-Suff! Spielen werden, gab es also schon heute zu sehen. Habe ich selber nicht in die Band reingehört oder gekannt, war ich äusserst gespannt auf den Auftritt der im Vorfeld hochgelobten Band. Und schon nach einigen Songs war klar weshalb. Denn was diese Jungs gezeigt haben, war phänomenal. Der Abend war bereits lange geworden und es zeigten sich erste Anzeichen von Müdigkeit. Doch wurde ich bei dieser Band sofort wieder geweck. Denn eine enorme Power kam durch die Lautsprecher und so sorgten die Jungs für unglaubliche Stimmung. Obwohl die Show bis nach 12 Uhr ging, war das SoCa immer noch zu den grössten Teilen gefüllt. Nicht nur die Musik, welche offiziell als Black-Thrash betitelt wird, sorgte für Unterhaltung, auch die Ansagen sowie die Zusammenarbeit mit dem Publikum begeisterten mich. Wer die Band also verpasst haben sollte, sollte dies unbedingt im Januar nachholen.

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