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Progressive, Gothic und Symphonic waren das Symbol des Abends in der Met-Bar. Mit dem Opener aus Singen (DE) Elyria ging es los. Für ordentliche Stimmung sorgten die aargauer Deep Sun, bevor es mit Shadowpath etwas härter zum Abschluss kam. Insgesamt vermochten alle Bands die Zuschauer zu überzeugen, wobei die letzen beiden auch für eine ziemlich ausgelassene Stimmung in der relativ gut gefüllten Met-Bar sorgten. Für die Zuhörer des Symphonic Metal sicherlich ein sehr spannender Abend, doch auch für die Fans von etwas härterer Musik war dank Shadowpath etwas mit dabei.

Elyria

Um 20.40 legten die Opener von Elyria los. Sofort fiel die starke Bühnenpräsenz der Sängerin auf, welche nicht nur mit ihrer Stimme den einen oder anderen überzeugen könnte. Die gespielten Songs waren sehr abwechslungsreich und von vielen Geschwindigkeitswechseln gezeichnet. Sehr atypisch für dieses Genre war die Besetzung, so war kein Keyboard zu sehen oder hören. Trotzdem konnten die 3 Herren sowie Sängerin überzeugen.

Setlist

1. The Vigil
2. Colour of Silence
3. Salome
4. Only Words
5. Blindt
6. Mindshift
7. Faceless
8. Dreamwalker
9. Distance
Zugabe: Over The Hills And Far Away (Nightwish Cover)

Deep Sun

Weiter ging es mit einer starken Performance der Symphonic Metal Band aus dem Aargau mit dem Namen Deep Sun. Mit insgesamt 11 Songs konnten sie das Publikum für sich gewinnen. Leider kam es zwischendurch zu kleineren Fehlern, so passte teils das Timing zwischen Drums und Gitarre nicht, doch störte dies kaum einen. Denn die Stimmung war trotzdem ausgelassen, sicherlich auch dank der starken Stimme und der abwechslungsreichen Musik. So kann man abschliessend sagen, dass dies sicherlich ein Erfolg war.

Setlist

1. Intro
2. Heroes
3. Race Against Time
4. The Believer
5. Circle of Witches
6. Flight of the Phoenix
7. Riders of Death
8. For Eternity
9. Deep Sun
10. The Pattern
11. Good Old Times

Shadowpath

Als Headliner sorgte Shadowpath nochmals für starke Stimmung. So spielten sie ihr neues Album komplett durch. Und dies in einer Qualität, die der CD sehr ähnelt. Auch war die Performance der Sängerin stark, war es doch erst der zweite Gig in rund zwei Jahren. Markenzeichen der Band ist sicherlich ihr Gesang, der immer zwischen den hohen Stimmen der Sängerin und den Growls des Keyboarders wechselt. So war für jeden etwas zu hören, sei es den Liebhaber des Symphonic Metal, oder für Anhänger der härteren Musik. Speziell am Auftritt war sicherlich, dass fast alle Ansagen vom Bassisten kamen. Ist er doch sonst nie am Mikrofon, konnte er mit seiner gemütlichen, sympathischen Art die Leute immer wieder etwas herunterholen, bevor es wieder mit voller Wucht weiterging. Um den Auftritt noch etwas einzigartig zu machen, kam es noch zu einer kleinen Zugabe in der Mitte des Sets. So wurde noch eine Ballade durch Sängerin und Keyboarder gespielt, von der wohl niemand sonst Bescheid wusste, so revidierte der Keyboarder gar die Ansage vom Bassisten. Insgesamt also war dies ein sehr starker Auftritt, der nur durch einen Punkt getrübt wurde: Der Gitarrist war etwas in den Hintergrund gestellt, was die Aufmerksamkeit bei den Solis etwas trübte. Doch ansonsten war es von der Musik her, aber auch von der Präsenz auf der Bühne ein sehr gelungener Auftritt.

Setlist

1. Prelude To Agony
2. Chaos Equation
3. Seed of Hope
4. The Impossible Chain
5. Another Inquisitor
6. Deny Me
7. At The End Of It All
8. For A Final Ultimatum
9. Beta

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