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Die Swiss Metal Masters 2018 waren ein krasser Mix zwischen Thrash, Death und Heavy Metal. Total 11 Bands konnten sich auf eine gute Organisation verlassen und vor einem gut gefüllten Casino Wohlen aufspielen. Insgesamt sicherlich ein grosser Erfolg.

Das Festival

Insgesamt wirkte das ganze Festival professionell und gut vorbereitet. Alles begonnen beim Empfang, wo auch zugleich der Essensstand war. Dank Trennung der Kasse und der Essensausgabe war es für die Mitarbeiter einfacher, da sie sich nur auf die jeweilige Aufgabe konzentrieren mussten. Dies hat für den Besucher Einfluss, indem alles viel schneller und koordinierter ablief. Für die Getränke musste man anschliessend in den Innenraum gehen. Dort wurde die Trennung von Kasse und Ausgabe sinnvollerweise nicht gemacht. Insgesamt also ein sehr gutes Konzept für Essen und Getränke. Doch auch der Rest wirkte sehr abgeklärt, so konnte die geplante Running Order sehr gut eingehalten werden. Die Sound-Abmischung war für den Zuhörer auch am ganzen Tag stark, dies ist oft ein Problem. Die Bühne bot genügend Platz, um auch kleineren Bands einen starken Auftritt zu ermöglichen. Insgesamt also von der Organisation her ein sehr gelungener Event.

Die Bands

Doch geht es beim Event ja nicht nur um die Organisation im Hintergrund, sondern hauptsächlich um die Bands. Diese bestanden aus einem Mix verschiedenster Genres. Die wurden jedoch oft durchmischt, was zwar für Abwechslung sorgte, doch auch teils etwas für einen Kulturschock sorgte.

Alles begann mit Morijah, einer kleineren Band aus dem Aargau. Waren zwar noch nicht viele Zuschauer vor Ort, gaben die Jungs Vollgas. Doch der Stil war äusserst hart und die Begeisterung hielt sich noch etwas in Grenzen. Deutlich besser kam die Band Tierrax beim Publikum an. Mit ihrem Heavy Metal / Sleaze Rock trugen sie den Besucher sanft in den Konzert-Abend hinein, bevor es mit Savage Blood aus Deutschland weiterging. Starker Heavy Metal waren das Markenzeichen der Gäste aus dem Ausland. Schlag auf Schlag ging es weiter mit Green Labyrinth. Mit ihrem Melodic / Progressive Metal wurde das Tempo wieder etwas herausgenommen, was auch im Publikum zu spüren war. So war die Stimmung eher verhalten.

Ohne grosse Pause ging es auch gleich weiter. Mind Patrol aus Luzern weckten das Publikum mit ihrem Thrash Metal und sorgten hier und da für eine besser werdende Stimmung. Dies nutzten Crashtime als Sprungbrett und spielten mit ihrem Heavy Metal auf. Spätestens jetzt waren die Zuschauer bereit für das Abendprogramm.

Denn ab 20.15 sorgten die Baselbieter Thrash-Metaller von Total Annihilation für eine wahnsinnige Stimmung. Thrash, vermischt mit Death Metal war das Erfolgsrezept der Band. Sie liessen das Casino erbeben. Da setzten sie die Messlatte für die folgenden Bands hoch an. Schade, dass da schon nach 30 Minuten Schluss war. Doch für Trauern blieb keine Zeit, denn es ging im ähnlichen Stile weiter. Denn die heimischen Hellvetica trumpften nun mit ihrem Thrash-Metal auf. Doch auch hier, war es kein klassicher Thrash, denn dieser trägt starke Merkmale aus dem Core. Rechnete man nun das geweckte Publikum sowie die enorme Bühnenpräsenz des Sängers zusammen, war es kein Wunder, dass die Stimmung auf solch einem Hoch blieb.

Wer denkt, jetzt wird ein Gang runtergeschalten, liegt daneben. Omophagia sorgten mit Death Metal für einen weiteren wuchtigen Auftritt. Da das Publikum eher auf Thrash und Heavy Metal eingestellt, wurden sie von den Herren mit Krawatte etwas überrumpelt. Doch nach einigen Songs waren alle Gemüter umprogrammiert und die Stimmung kehrte wieder zurück.

Mit Gonoreas, Headliner des heutigen Abends, kam es nach den wuchtigen Gigs der Thrash und Death Bands wieder einmal zu einem Heavy Metal Part. Mit einer starken Performance spielten die heimischen Jungs auf und vermochten das Publikum weiter zu überzeugen, waren ja auch Songs der neuen Platte mit dabei.

Den Abschluss des Events machten die Thrash-Urgesteine Poltergeist. Mit klassischem Old-School Thrash rundeten sie den Konzerttag ab und lieferten einmal mehr einen Grund, die schweizer Musikszene auch aktiv zu verfolgen und zu unterstützen.

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