Review


Stöner
Stoner Rock vom Feinsten im Gaswerk Winterthur mit Stöner und Slomosa
Die vierköpfige Band Slomosa kommt aus dem Westen Norwegens und hat bereits über die Grenzen hinaus Wellen geschlagen. Die aus Bergen, Norwegen, stammende Band hat ihr eigenes Genre geprägt – Tundra Rock – und sich dabei von den Bands der Rockszene der 90er Jahre beeinflussen lassen. Inspiriert von Bands wie Kyuss, Queens of the Stone Age und Sleep ist ihre Musik gleichzeitig heavy und groovig, mit rauem Gesang und donnernden Gitarren, gekrönt von eingängigen Hooks. Seit ihren Anfängen hat sich die Band mit ihren energiegeladenen und lauten Liveshows einen soliden Ruf als Liveband erspielt.
Im Oktober 2019 wurde ihre erste Single „Horses“ auf allen Plattformen veröffentlicht und fand großen Anklang. Die beiden folgenden Singles „There is Nothing New Under the Sun“ und „In My Mind’s Desert“ trugen weiter zum wachsenden Hype um die Band bei und Spotify nahm ihre Musik in die offizielle Stoner-Rock-Playlist auf. Beide Singles zeigten Slomosas einzigartige Fähigkeit, harte Riffs mit „poppigem“ Songwriting zu verbinden und erregten die Aufmerksamkeit von Musikfans auf der ganzen Welt. Im August 2020 veröffentlichte die Band ihr mit Spannung erwartetes, selbstbetiteltes Debütalbum, das großen Beifall und beste Kritiken erhielt.
Rad bleibt halt rad. Manche Ideen sind zeitlos. Stoner, das sind Brant Bjork (Gitarre/Gesang), Nick Oliveri (Bass/Gesang) und Ryan Gut (Schlagzeug), und sie wissen, was sie tun – von fliessenden Jams bis hin zu punkigen Blasts. Stoner, so geradlinig ihr Name auch sein mag, umfassen verschiedene Stile und das Songwriting von Bjork und Oliveri – beide Gründer von Kyuss, außerdem Mondo Generator, Ché, Fu Manchu, Bloodcot und viele mehr. Neben dem klassischen Swing und Flow von Gut (der auch in Bjorks Soloband mitwirkte), bleiben Stoner lässig und tragen den Namen so, wie es nur diejenigen können, die den Sound mitgestaltet haben.