Review


Euroblast Festival 2023
Wieder mal gab es drei Tage progressive Excellenz in der Essigfabrik.
Nun ist auch die 15te Ausgabe des Euroblast zu Ende gegangen. Um alles in wenigen Worten zusammenzufassen:
Das Euroblast 23 bot dieses Jahr ein leicht weniger dichtes Feld an Musikern und Bands wie vergangene Jahre. An manch einer Stelle hätte man sich wahrscheinlich ein hochkarätigeres Teilnehmerfeld gewünscht. Jedoch hat die neu gewonnene „Freiheit“ zu viel mehr Gesprächen zwischen den Konzerten geführt. An dieser Stelle grosses Lob an die Organisation um John und Daniel, die es wieder einmal geschafft haben ein unvergessliches Wochenende zu kreieren. Dazu gehören natürlich auch alle Helfer, die Security, das Management und alle weiteren Mitarbeiter. Durch euch wird dieses Wochenende jedes Mal einfach nur ein wunderbares Nach-Hause-kommen. Bussi an die Jungs von Kardashev und alle weiteren Gesprächspartner, die mir immer wieder über den Weg gelaufen sind.
Man sollte aber nicht denken, dass dieses Wochenende keine Highlights mit sich gebracht haben. Denkste. An der Spitze für mich persönlich war das Old Era Set von Leprous (Mitsing-Faktor over 9000), Disillusion (die alten Haudegen aus Leptzsch) und Atlas aus Finland mit ihrem Northcore (thall). Auf der Second Stage haben sich die gestandenen Herren von Sheer Cerebral Power, Tiberius aus Schottland und die jungen Wilden von Future Static aus Australien hervorgetan.
Leider mussten die Jungs von Earthside wegen technischen Problemen ein verkürztes Set spielen, dennoch hab ich mich über das wiedersehen enorm gefreut.
2023 ist passe. Im Kopf bin ich zur Hälfte in Köln geblieben, der andere Teil ist aber bereits im 2024 und sehnt sich der nächste Ausgabe entgegen.