Review
Greenfield Festival 2026
Wie jedes Jahr läutete das Greenfield die Festivalsaison mit der 21. Ausgabe ein. Mit vielen bekannten, aber auch einigen frischen Acts wurde etwas für alle geboten.
Auch neu mit dabei war der Lebensmittel-Retailer Denner, welcher einen Shuttlebus vom Festivalgelände zum nächstgelegenen Denner fuhr.
Das Mittelaltergelände fand sich wie gehabt neben dem Eingang zur Partyarea und den zwei Stages. Immer ein toller Ausflug in die Vergangenheit mit toller Volksmusik, die auf einer kleinen Bühne Platz für einige Bands bot. Unter anderem auch lokale Musiker wie Solthyri, die Geschichten aus der Region sang.
Traditionell durften die Fireknights ihre Feuer- und Flammenkünste präsentieren. Diese sind mittlerweile ein fester Bestandteil des Mittelaltermarktes am Greenfield. Auch das Essen im Mittelaltermarkt war ausgezeichnet. Neben dem Spanferkel vom Bauchvoll, welches ständig ausverkauft war, gab es sonst auch noch leckere Speisen und Getränke. Über die Essensauswahl auf dem Festival konnte man sich auch nicht beklagen. Zwar waren mehrheitlich Burger im Angebot, aber es gibt für jedermann/frau auch zahlreiche Alternativen.
Wie fast jedes Jahr durfte die Metal Church eine Trauung durchführen. Diese wurde in der Chapel des Greenfields ausgeführt. Das Highlight in der Chapel? Ein Metal-Altar mit der Bibel, Glasfenster, Banner und Kirchenbänke.
Doch jetzt zum eigentlichen Part, die Konzerte. (Nach den Bildern)
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This feature is only available for logged in users. Please login or create a account. Login / RegisterUm 14:00 startete das Greenfield Festival traditionell mit den Alphornbläsern.
Anschliessend gab es Punk-Rock von Zebrahead auf der Jungfrau Stage zu hören. Schon am frühen Nachmittag war also Party angesagt. Schlag auf Schlag ging es weiter mit der Horrorshow mit blutigen Szenen und harten Riffs von Ice Nine Kills.
Wer es lieber klassisch und dynamisch mag, ist bei Alter Bridge voll auf seine Kosten gekommen.
Mein persönliches Highlight vom Tag war A Day To Remember. Sie heizten die Crowd im Infield ordentlich ein und bescherten den glücklichen Gewinnern des Wettbewerbs, die die Show auf der Bühne miterleben durften, ein besonderes Erlebnis.
Als erster Headliner des Abends gab es einen Klassiker des Greenfields, welcher die Bühne mit seinen Hits «Pretty Fly» und «Self Esteem» bespielte. Die Rede ist natürlich von The Offspring, welche vor ziemlich vollem Greenfield-Publikum spielten.
Um 23:30 wurde es Zeit für den eigentlichen Headliner vom Tag. Mit den Worten: «All Right Greenfield Festival, we are Sabaton and this is Ghost Division», wusste jeder Fan, dass das geballte Gefecht mit Pyros und Feuerwerk anfing. Eine gewaltige Show mit sehr viel Geschichte und einer abwechslungsreichen Setlist beendete Sabaton den ersten Festivaltag.
- Marc
Am Freitag war das Wetter fantastisch: nicht zu kalt, nicht zu heiss und kein Regen!
Der zweite Tag begann mit Moment of Madness, einer fantastischen Schweizer Metalcore-Band, auf der Jungfrau-Bühne. Sie sorgten gleich zu Beginn für jede Menge Energie im Pit. Die erste Band auf der Eiger-Bühne war der Gewinner des Bandwettbewerbs, De l’Abîme Naît l’Aube, eine Black-Metal-Band aus der Schweiz. Sie entführten uns in ihr Ritual, welches das Publikum in einen Zustand der Ruhe versetzte und bereit machte, den Tag in Gelassenheit fortzusetzen.
Die Butcher Sisters hatten enorm viel Energie auf der Bühne. Wir konnten viele Moshpits erleben oder selbst daran teilnehmen. Der Rest des Tages wurde von vielen fantastischen Bands geprägt. Bei jeder Band gab es massig Mosh- und Circle Pits.
Als Architects die Bühne betraten, konnten wir viele Emotionen im Publikum spüren. Ihr Set war unglaublich. Es war eines der besten Konzerte, die ich je gesehen habe.
Die letzte Band des Tages waren Bad Omens. Einige Leute hatten den ganzen Tag an der Absperrung auf sie gewartet. Meiner Meinung nach war es die beste Show des Tages. Die Band hat so viel Aufwand in kleine filmische Videos gesteckt, die uns in ihr Universum entführten. Es ist eine Band, die einen tief im Innersten berührt. Niemand, der dabei war, kann behaupten, dass er nicht irgendwann einmal emotional berührt war.
- Claudia
Am Samstag eröffnete Save Your Last Breath den letzten Festivaltag auf der Jungfrau Stage. Anschliessend gab es mehr Metalcore mit Cevret aus Zürich auf der Eiger Stage.
Eines der Highlights gab es kurz vor 3 Uhr auf der Jungfrau Stage. Die indische Band Bloodywood übertrug eine enorme Energie auf das Publikum. Eine Mischung aus indischem Folk und brachialem Metal mit einer Prise Bollywood ist ein gelungener Mix.
Mein Highlight auf der Eiger Stage war April Art, die gerne mal die Sau rauslassen.
Danach fingen die Slots der (Vor-)Headliner Breaking Benjamin und Three Days Grace an. Die Klassiker Diary of Jane, Riot, Pain und Mayday durften dort nicht fehlen.
Alles wurde vorbereitet für die eigentlichen zwei Headliner Volbeat und Papa Roach.
Papa Roach gab von Anfang an mächtig Gas. Das Publikum wartete sehnsüchtig auf die zwei letzten Headliner der Jungfrau Stage und liess sich von der Energie der Band mitziehen. Kurze Zeit darauf folgte schon der erste Moshpit, trotz der anhaltenden Hitze. Als Highlight durfte Klein-Jacoby nicht fehlen. Er sang beim Song Braindead mit.
Um 23:30 dröhnte Born to Raise Hell über die Lautsprecher. Es war Zeit für Volbeat.
Mit «The Mirror and the Ripper» starteten die Dänen ihre Show. Mit ihrem neuen Gitarristen und neuen Songs überzeugte Volbeat das Greenfield-Publikum.
Ein gut gelungenes Festival mit abwechslungsreichen Musikrichtungen. Ca. 80’000 Besucher waren über die drei Tage am Feiern und genossen laute Musik.
- Marc