Review
Slamattack Vol. 1
FĂĽr die allererste Edition der Slamattack-Konzertreihe lädt das Conquering Basilea Team gleich fĂĽnf Bands in die Kaschemme in Basel ein. FĂĽr Erupdead, die den Abend eröffnen, ist es zugleich ihr zweitletzter Auftritt. Die Death-Metal-Band aus Basel gibt’s noch am 5. Juni dieses Jahres ein allerletztes Mal im Sommercasino zu sehen, zusammen mit Requiem und I Cut Out Your Name. Pusboil, ebenfalls aus der Region, steht als Nächstes auf der BĂĽhne. Die Band steht zwar schon zum dritten Mal auf der BĂĽhne eines Conquering Basilea Events, aber langweilig wird’s nicht, denn die Vier spielen einige brandneue Songs. Posthuman Abomination hat eine etwas längere Reise hinter sich, um hier aufzutreten – sie kommen aus Sardinien. Nicht so gut fĂĽr den optimalen Auftritt, denn obwohl sie schon am vorherigen Tag angereist sind, hatten sie die Gastfreundschaft des Organisatoren-Teams in vollen ZĂĽgen genossen und sind jetzt „ein bisschen mĂĽde“. Hätten sie es nicht gesagt, hätte ich es aber nicht gemerkt – denn musikalisch ĂĽberzeugen sie vollkommen. Goreputation hatte am Anfang mit technischen Problemen zu kämpfen, die jedoch – befeuert durch Rufe nach einer Zugabe – schlussendlich behoben wurden. Danach steht einem feucht-fröhlichen Auftritt aber nichts im Wege, und das Quartett aus Deutschland gibt sowohl alte Klassiker als auch „neue“ Songs im Alter eines Erstklässlers zum Besten. Nur fĂĽr die Bierlieferung wurde die musikalische Darbietung unterbrochen. Epicardiectomy aus der Tschechei machen den Abschluss. Knapp eine Woche zuvor haben sie ihr neues Album „Dismal Landscapes of Volumptious Pustular Cadaverosis“ angekĂĽndigt, das dieses Jahr im August erscheinen wird. Ausser den beiden Songs, die schon als 2023 Demo herausgebracht wurden, gibt es noch nichts zu hören. DafĂĽr gibt es hier einiges zu hören, aber auch ihr älteres Material kommt nicht zu kurz. Ein toller Abend!
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