Review
Airbourne
Die Halle 622 in Zürich-Oerlikon erlebte während einer weiteren epischen Show von Airbourne eine wahre Flut aus Dezibel, Schweiss und Bier. Die Australier überzeugten erneut mit einem Auftritt voller wahnsinniger Energie.
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Diese Funktion ist nur für eingeloggte Benutzer verfügbar. Bitte melde dich an oder erstelle ein Konto. Anmelden / RegistrierenDer ausverkaufte Abend wurde auf grossartige Weise von Asomvel eröffnet, einer Band, die sich ganz offen von Motörhead inspirieren lässt. Die Briten haben ihre Rolle gut gespielt und das Publikum angeheizt.
Airbourne startete ihr Set mit dem mitreissenden „Gutsy“, benannt nach dieser Tournee 2026. Damit war der Ton für ein Konzert mit 100 % Rock’n’Roll-Intensität gesetzt, wie immer bei der Band aus Down Under. Im Vergleich zu ihren letzten Auftritten in der Schweiz im vergangenen Jahr in Pratteln (Z7) und Granges (Summerside) hat sich die Setlist ziemlich verändert. Mehrere Stücke sind weggefallen, darunter «Girls In Black».
Joel O’Keefe unternahm daher bei „Raise The Flag“ seinen traditionellen Ausflug in das begeisterte Publikum. Auf den Schultern eines kräftigen Roadies thronend, öffnete der Sänger und Gitarrist wie immer eine Bierdose, indem er sie auf dessen Kopf schlug! Ein spektakulärer Höhepunkt, aber nicht unbedingt nachahmenswert!
Die Australier legten mit „Ready To Rock“ und „Running Wild“, zweifellos ihren beiden bekanntesten Titeln, einen fulminanten Abschluss hin. Damit fand ein grossartiger Abend seinen krönenden Abschluss. Airbourne enttäuscht nie!
Laurent Wirz
