Review
Airbourne
Airbourne lieferte einmal mehr eine unvergessliche Show in einem ausverkauften Kofmehl, wo Bier und Schweiss in Strömen flossen. Niemand bereute es, den Weg nach Solothurn auf sich genommen zu haben, um einen grossartigen Moment puren Rock’n’Rolls mitzuerleben.
Alle Bilder herunterladen
Diese Funktion ist nur für eingeloggte Benutzer verfügbar. Bitte melde dich an oder erstelle ein Konto. Anmelden / RegistrierenDie Australier schätzen das Schweizer Publikum, das ihnen diese Wertschätzung zurückgibt. Es war bereits das vierte Konzert von Airbourne in unserem Land seit Anfang 2025, nach Auftritten in Pratteln (Z7) und am Summerside (Grenchen) im letzten Jahr sowie einem weiteren in Zürich (Halle 622) im März. Doch niemand wird es leid, diese elektrisierende Show voller wahnsinniger Energie immer wieder zu geniessen.
Das Quartett um den charismatischen Frontmann Joel O’Keeffe spielte alle seine Klassiker, darunter „Runnin’ Wild“ als Abschluss einer Zugabe, die mit dem grandiosen „Ready To Rock“ begann und mit „Alive After Death“, einem Titel des kommenden Albums, fortgesetzt wurde. Den Auftakt des Sets bildete „Gutsy“, ein weiterer neuer Song.
Wie gewohnt mit nacktem Oberkörper begab sich der Gitarrist und Sänger Joel O’Keeffe bei „Raise The Flag“ auf seine traditionelle Publikumsrunde und öffnete wie immer eine Bierdose, indem er sie auf seinen Kopf schlug – unter dem Jubel einer begeisterten Menge! Während „Ready To Rock“ warf er zudem zahlreiche Biergläser ins Publikum, was ihm sichtlich grossen Spass zu bereiten schien.
Vor dem Auftritt von Airbourne, der knapp anderthalb Stunden dauerte, hatte Voltage Arc den Abend mit einem 30-minütigen Set eröffnet. Ihr traditioneller Hardrock kam recht gut an.
Laurent Wirz