Review
Arcane Dimensions Tour
Die Arcane Dimension Tour 2026 machte Halt in der Halle 622 in Zürich-Oerlikon. Diese Tournee vereint Epica, Amaranthe und Charlotte Wessels. Damit waren alle Voraussetzungen für einen sehr gelungenen Abend mit symphonischem Metal und Power Metal gegeben.
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Diese Funktion ist nur für eingeloggte Benutzer verfügbar. Bitte melde dich an oder erstelle ein Konto. Anmelden / RegistrierenZwei Co-Headliner zu haben, ist manchmal frustrierend. In diesem Fall war das für mich tatsächlich ein wenig so. Als grosser Fan von Epica und weniger von Amaranthe hätte ich mir deutlich mehr Zeit für Simone Simons und ihre Mitstreiter gewünscht.
Der Abend wurde von Charlotte Wessels auf einer soliden Grundlage eröffnet. Die ehemalige Sängerin von Delain (bis Februar 2021) ist seither solo unterwegs und präsentiert dabei interessante musikalische Ansätze.
Anschliessend übernahm Epica das Zepter und spielte 13 Songs, darunter fünf vom aktuellen Album „Aspiral“. Wie immer überzeugte der Kontrast zwischen Simones wunderschöner klarer Stimme und den kraftvollen Growls des Gitarristen Mark Jansen, ebenso wie die offensichtliche Spielfreude, insbesondere von Coen Janssen an den Keyboards und Isaac Delahaye an der Gitarre.
Langjährige Fans der Band haben jedoch wohl das Fehlen der unverzichtbaren Klassiker „Sensorium“, „Storm the Sorrow“ und vor allem „Consign to Oblivion“ in der Setlist bedauert. Dennoch mangelte es nicht an Highlights, insbesondere mit „Unleashed“, „Cry for the Moon“ und dem abschliessenden „Beyond the Matrix“.
Amaranthe legten mit einem Set von insgesamt 18 Songs nach. Elise Ryd und ihre Mitstreiter, deren Musik zwischen Power Metal, Pop und Death-Metal-Riffs pendelt, lieferten eine überzeugende Leistung ab und begeisterten ihre Fans. Persönlich haben mir vor allem „Ritual“ und „The Catalyst“ gefallen. Insgesamt spricht mich ihre musikalische Welt jedoch nicht wirklich an.
Laurent Wirz
