Review
Fescht drü a Gring
Das jährliche Fest von 1 A Grind geht in die dritte Runde: Dieses Jahr gibt’s gleich Drü Fescht A Gring, von fünf verschiedenen Bands.
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Diese Funktion ist nur für eingeloggte Benutzer verfügbar. Bitte melde dich an oder erstelle ein Konto. Anmelden / RegistrierenDer Anfang macht Terrain Vague aus Vevey, die kurzerhand für die Tessiner von Insomnia Isterica eingesprungen sind. Nach dem Fastcore-Abriss aus der Romandie geht es weiter mit Exenteration, einer ganz lokalen Grindcore band, die nach zehn Jahre ihre Konzertabstinenz beendet. Serviert wird eine Reise durch ihre Diskografie, die – laut Ansage – bald durch eine neue Platte ergänzt werden sollte. Ganz so ideal waren die Konditionen für ihr Comeback nicht – „es isch es bitzli heiss“. Ich bin jedenfalls froh um meinen Fächer, den gekühlten Wasserspender und den Baumschatten vor der Reitschule, und dass ich nicht selber im Scheinwerferlicht stehe. Tension aus Kalifornien trotzten der nachmittäglichen Hitze etwas besser als ihre Vorgänger. Nach Chumbawamba-Intro geht’s zur Sache, und die drei zeigen uns, wie sich Westside Grindviolence genau anhört. Fake Dust, ebenfalls aus den Staaten, tourt momentan mit Tension quer durch Europa, mit Endstation Obscene Extreme. Ihr erstes Album „Decrepitizing Din of the Cerebral Psyopticon“ ist im Mai erschienen – ein Must-Listen für alle Grindcore Fans, und genauso eindrücklich live. Den Abschluss machen Psudoku aus Norwegen, die uns in ihr Space Prog-Grind Paralleluniversum entführt – heute mit Maxime, dem Drummer von Exorbitant Prices Must Diminish hinter dem Schlagzeug. Kurz vor 20 Uhr ist der Lärm vorbei, genug früh um am Montag dann doch rechtzeitig aus den Federn zu kommen.