Review
Hammerfall - Freedom World Crusade 2026
Ein Abend voller Powermetal im Z7
Mit dem Auftakt ihrer Freedom World Crusade 2026 Tour machten HammerFall Halt im restlos ausverkauften Z7 in Pratteln und lieferten einen eindrucksvollen Beweis dafür, warum sie seit Jahrzehnten zu den Aushängeschildern des europäischen Powermetal zählen. Die Stimmung war bereits vor dem ersten Ton elektrisiert, als sich die Band um Frontmann Joacim Cans auf der Bühne einfand.
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Diese Funktion ist nur für eingeloggte Benutzer verfügbar. Bitte melde dich an oder erstelle ein Konto. Anmelden / RegistrierenOhne Umschweife legten Hammerfall furios mit „Avenge the Fallen“ vom aktuellen Longplayer los und setzten damit sofort ein klares Zeichen: Dieser Abend stand ganz im Zeichen von Power, Hymnen und klassischem Sweden Rock. Mit „Heeding the Call“ und „Any Means Necessary“ hielt das hohe Tempo an, während das Publikum vom ersten Moment an textsicher und lautstark mitging.
Joacim Cans zeigte sich bestens aufgelegt und suchte immer wieder die direkte Interaktion mit den Fans. Ob Anfeuerungsrufe, Mitsing-Passagen oder kurze Ansagen – die Verbindung zwischen Band und Publikum war jederzeit spürbar. Auch Gitarrist und Bandgründer Oscar Dronjak wusste mit seiner charismatischen Bühnenpräsenz und kraftvollen Riffs zu überzeugen und stand immer wieder im Fokus der Fans in den vorderen Reihen.
Im weiteren Verlauf des Sets spannten Hammerfall gekonnt den Bogen zwischen neuem Material und altbewährten Klassikern. Songs wie „Hammer High“, „Last Man Standing“ und natürlich „Let the Hammer Fall“ sorgten für kollektives Headbangen und zahlreiche erhobene Fäuste im Saal. Die Band zelebrierte ihre Musik mit sichtbarer Spielfreude und liess keinen Zweifel daran, dass sie auch nach all den Jahren nichts von ihrer Durchschlagskraft verloren hat.
Über den gesamten Abend hinweg wurde das Z7 zu einem Tempel des klassischen Powermetal, ganz im Sinne des „Sweden Rock“, den Hammerfall seit jeher verkörpern. Den emotionalen Höhepunkt bildete schliesslich der unverwüstliche Klassiker „Hearts on Fire“, der als krönender Abschluss diente und das Publikum euphorisch und zufrieden in die Nacht entliess.
Eröffnet wurde der Abend von der britischen Band Tailgunner, die das Publikum mit ihrem energiegeladenen Heavy Metal perfekt auf den Headliner einstimmte und einen gelungenen Start in einen rundum gelungenen Konzertabend bot.