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Vergangenen Montag fand im Werkk Kulturlokal Baden eine Metal Night statt. Technical Death / Progressive Metal stand auf dem Programm. Die Australier von Ne Obliviscaris befinden sich zurzeit auf Tour mit der Tech-Death Band Virvum aus der Schweiz sowie Allegaeon aus den USA. Technisch hochstehende Musik stand also an. Mehr Infos gibt’s im Bericht oder in den Bildern.

Virvum

Mit der Schweizer Tech-Death Band wurde der Abend gestartet. Mit sehr abwechslungsreichen Melodien überzeugten die Jungs bereits ab dem ersten Song. Auch die Abmischung war in Baden sehr stark und verhalf beim technisch intensiven Auftritt mit, dass die Band so überzeugend wirkte. Die Songs der Band hatten viele Rhythmus-Wechsel. Doch was zeichnet die Jungs aus? Man nehme zum einen die vielschichtigen Melodien, welche mit Growl-Gesang versetzt werden zusammen. Danach lässt man alle Mitglieder einfach spielen, überlässt auch dem Bassisten mit seiner 6-Saitigen Bassgitarre mal das Ruder, dann erhält man Virvum. Sehr stark!

Allegaeon

Nach dem starken Auftritt von Virvum betraten anschliessend Allegaeon die Bühne. Die US-Amerikaner spielen im selben Genre wie ihre Vorgänger, was auch sofort zu erkennen ist. Doch im Vergleich zu Virvum belassen sie den Rhythmus etwas länger und geben dafür deutlich mehr Speed in ihre Musik. Technisch sehr stark, jedoch etwas weniger variabel als ihre Vorgänger. Dies kam beim Publikum auch sehr gut an, waren einige Besucher vom ersten Auftritt doch etwas überfordert. Insgesamt war aber nicht nur die Musik anders. Auch die Stage-Performance von Allegaeon war stärker, da sie nicht ganz so starr auf ihrem Platz standen. Speziell an diesem Auftritt war aber sicherlich das Drum. Hatten Virvum noch das Drum vom Headliner benutzt, spielten Allegaeon mit ihrem eigenen auf. Insgesamt vermochten die Jungs sicherlich mit Technik und Geschwindigkeit zu Überzeugen und übergaben so das Zepter nun an den Headliner weiter.

Setlist

1. Proponent for Sentience 3: The Extermination
2. Gray Matter Mechanics
3. Extremophiles(b): Evolution
4. From Nothing
5. 1.618
6. Accelerated Evolution

Ne Obliviscaris

Als Headliner betraten nun Ne Obliviscaris die Bühne. Im Gegensatz zu ihren Support-Bands spielten sie deutlich melodischer und gemütlicher auf. Vielleicht lag dies aber auch nur daran, dass sie noch über eine Violine verfügten. Mit sehr abwechslungsreichen Songs sowohl im Instrumentalen, aber auch im Gesang überzeugten die Jung smit einem ca. 1.5h Set. Growls und Clear-Voice zeichneten den Auftritt, welcher mit gemütlichen Melodien der Violine untermauert wurde. Die beiden Gitarristen sorgten in Zusammenarbeit mit dem Bassisten und Drummer für die technische Untermauerung, welche als Gesamtwerk nur mit den Worten “sackstark” beschrieben warden kann.

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