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Plug Out Festival III
Schneller, verzerrter, heavier! Das Plug Out Festival feiert wieder das allmighty Riff und bringt in Runde drei nicht nur das Dezibelle-Messgeberät, sondern auch deine Nackenmuskulatur an den Anschlag.
Um Eyehategod zu beschreiben, fühlt sich sogar das Wort «Legende» wie ein Understatement an. Die berüchtigte Truppe aus New Orleans hat anfang der 90er nicht nur den tonnenschweren NOLA-Sludge mitbegründet, sondern mit ihrer respektlosen Vermischung aus Metal, Hardcore und Punk mittlerweile mehrere Generationen von heavy Bands geprägt. Das Erstaunlichste am Ganzen: Auch nach über 30 Jahren klingen Eyehategod heute noch frisch und dringlich und intensiv und haben sowohl auf Platte, vor allem aber auch live nichts von ihrer Relevanz eingebüsst. Eyehategod live, das ist ein fieser, renitenter und schonungsloser Mittelfinger und diesen Mittelfinger gemeinsam auszustrecken macht nicht nur Spass, sondern fühlt sich in Zeiten wie diesen so richtig und wichtig und irgendwie auch tröstend an wie sonst wann.
Leben heisst Leiden und am Ende fressen uns die Würmer, aber immerhin gibt es Bands wie Tar Pond, die für diesen tagtäglichen Zerfall-Prozess den passenden Soundtrack liefern. «The Electric Protocol of Constant Sadness» nennt das die selbtbetitelte Anti-Supergroup aus der Schweizer Bünzli-Hölle Mittelland. Auf jeden Fall sind in dieser existentialistischen Spielart des Doom Metal nicht nur die Riffs heavy. Selten war Schwermut, Verdruss & der Horror des ganz normalen Lebens headbang-tauglicher.
Echolot beschallt seit über 10 Jahren die Bühnen von Europa auf Festivals und Tourneen. Nach einer dreijährigen Babypause und einem 10 Jahre Jubiläumskonzert 2024 in der Heimatstadt Basel lassen sie die Klänge des Dooms und Metals hinter sich und widmen sich dem Mommy und Daddy Rock der 70er Jahre. Rockig und knackig, eingängig und dynamisch!
Entstanden aus den Überresten der Schweizer Schwergewichte Elizabeth und Life As War, bringt Ivy mit einem kraftvollen und vielversprechenden jungen Sänger frischen Schwung in die Szene. Durch die Verschmelzung von Hardcore, Punk und Grunge mit einem markanten, modernen Touch schafft sich die Band ihren eigenen Platz in der Heavy-Musik-Landschaft.
Für Fans von Turnstile, Scowl, Trash Talk und Merauder sind Ivy eine Offenbarung.
Medieval City Walls schafft eine unverwechselbare Klangwelt, die die Grenzen von Stoner- und Progressive-Metal neu definiert. Mit einer fesselnden Mischung aus kraftvollen Melodien, komplexen Rhythmen und hochfliegendem Gesang hat sich die Band aus Biel in der hiesigen Musikszene rasch einen Namen gemacht.